Montag, 31. Dezember 2007 20:48
Vor einige Dekaden schaute ich den Film “A beautiful mind” und war fasziniert von dem Leben dieses Mathematikers, auch wenn im Film einige unbequeme Wahrheiten (unehelicher Sohn, seine Scheidung etc.) weggelassen wurden. Passten wahrscheinlich nicht in eine Hollywood-Idylle.
Ich habe mir dann eine Biografie von John Nash gekauft: “Auf den fremden Meeren des Denkens”, von Susan Nasar und will dazu mal meine Meinung abgeben:
- extrem detailliert,
- extrem dick und ganz klein geschrieben (nix fuer abends im Bett, gibt dicke Arme und muede Augen),
- man stolpert staendig ueber Uebersetzungsfehler, teilweise ist der Satzbau direkt aus dem amerikanischen uebernommen, was das ohnehin schon anstrengende Lesen noch nerviger macht.
Ich habe auf jeden Fall aufgegeben, mir die netten Familienalbenbilder angeschaut und das Werk ins Buecherregal gestellt. Vielleicht ist es auf englisch besser, mich hat dabei die Seitenzahl abgeschreckt, liest sich ja doch nicht so fluessig wie deutsch. Kann also nur jedem von dem Buch abraten, es sei denn, er will eine Dr.-Arbeit ueber John Nash anfertigen oder hat sonst nichts besseres zu tun.
